
erste fortsetzungsstory
auf mehrfachen wunsch - und da das in der vorhergehenden besprechung "beflegelte" blatt den "senf" nicht öffentlich zugänglich gemacht hat - sieht sich derwonisch gezwungen zur veröffentlichung des mailverkehrs, der auf den letzten blogeintrag gefolgt ist:
leserbrief vom 19.01
werte redaktion,
anlässlich ihrer berichterstattung zum urteil über den 5fachen bull-terrier-halter (19.01.2010)
muss ich ihnen an dieser stelle billigste boulevardisierung eines themenkomplexes vorwerfen.
ihre völlig einseitige darstellung lässt eine massive "canis-allergie" in ihrem team vermuten.
anders kann ich mir dieses unjournalistische vorgehen nicht erklären.
man vermisst die meinung der "gegenseite" bzw. einen kommentar, der "den hund" ansich nicht als das übel hinstellt, sondern der die debatte auf die hundehalter und deren qualifikation und verantwortung für ihre vierbeiner lenkt (stichwort z. Bsp. "HUNDEFÜHRERSCHEIN").
dem nicht genug betreiben sie dann auch noch "großes kino im KLEINE-format" und zitieren (ohne quellenangabe!) in einem kommentar statistiken über hundebisse. aus dem kontext gerissen ist dies weder stichhaltig noch fördert es das themenverständnis bei der leserschaft. scheint aber auch "wuascht" zu sein.
als "tupfen" auf dem sprichwörtlichen "i" gibt´s dann im graz-teil noch einen "hundstrümmerl-kommentar" von bernd hecke.
zusammenfassend darf ich anmerken, dass ich ein solches vorgehen eigentlich einem anderen "großen kleinformat" in österreich zuordne.
allerdings scheinen im krampfhaften kampf um reichweite und themenführerschaft die grenzen der berufsethik mittlerweile auch in ihrem haus etwas löchrig geworden zu sein.
solche "kampagnen" fördern in meiner bescheidenen wahrnehmung die position der marke als "meine kleine" nicht wirklich.
mit einem freudig-unaggressiven "wau-wau" (ja, sowas gibt es!)
frank b. wonisch
quasi "prompt" der "gegenangriff" in dem subtil vermittelt wird, derwonisch hätte wohl den jeweiligen tenor der beiträge nicht verstanden.
man lese selbst:
reaktion am 19.01.
Sehr geehrter Herr Wonisch!
Es tut mir leid, wenn Sie unsere Berichterstattung als billigste Boulevardisierung empfinden.
Dass es bei dieser Geschichte um die Verantwortung des Hundeshalters geht, ist
klar, schließlich ist er auch verurteilt worden - in meinem Kommentar geht es mir
um die Problematik von Vorurteilen im Zusammenhang mit Hunden.
Danke aber für Ihre Meinung, ich würde Ihre Mail gerne ans Leserforum weiterleiten.
Mit besten Grüßen
Beate Pichler
hierauf folgend erteilt derwonisch natürlich umgehend die "nutzungserlaubnis" ... erwartungsgemäß allerdings nicht ohne weitere kommentare:
sehr geehrte fr. dr. pichler,
danke für ihre zeilen - und es muss ihnen nichts leid tun.
ob der "inhaltlichen klarheit" in ihrer story scheiden sich unsere geister ... und auch zu ihrem kommentar kann man anders stehen.
da ist es ja grad das schlußstatement gegen den "beissenden schäfer" (liegt vielleicht auch an der großen zahl von 4beinigen "sheperds" in ö ... is aber nur eine unveröffentlichte vermutung zu einer weiters nicht bekannten statistik) welches mich in seiner "donnerschlag-art" fast an die "besten" zeiten eines august kuhn erinnert. widerspruch ist zwecklos.
nun ja.
jedenfalls freue ich zumindest ein bisserl über die tatsache ihre reaktion.
sie dürfen mein geschreibe natürlich für´s leserforum verwenden (bin gespannt zu sehen, welche teile sie als "lesenswert" erachten)
mit ebenfalls besten grüßen
frank wonisch
dies blieb bislang die allerletzte handlung in dieser causalen kette ...
oder nein.
in der kleinen des heutigen tages erscheint - im artikel über den HUNDEFÜHRERSCHEIN eine "horizontale mengenerfassung" aus der hervorgeht, dass der schäfer an dritter häufigkeitsstelle steht.
aha!!!




