Mittwoch, 16. November 2011

zwischen wurst & schad´



von wegen schweizer käse

man kann zu eidgenössischen milchderivat-produkten stehen wie man will...gemeinhin werden nicht so tolle dinge noch immer gern mal als käse bezeichnet. nun läge das erwähnte wortspiel rund um die leistung bzw. das ergebnis der ÖFB-elf unter der leitung eines schweizers recht nahe.
das hier aber kein boulevarde passiert, verkneift derwonisch sich das.

dem war ja auch nicht so

es ist schade. furchtbar schade, dass "mir-san-mir" sich in ösiland darauf bezieht, dass aus unserem team halt nicht nach 5 tagen schon eine "nati" wird (um im schwyzer-jargon zu bleiben).
eh kloa. wir ernten natürlich wieder zwei extrem unnötige tore. das erste nach einer verkettung von 5 defensiv-fehlern in 30sek.,
und´s zweite eine minute vorm abpfiff.
dabei wäre ein X mehr als gerecht gewesen.

cordoba-grantler

und dieses X hätte die, direkt nach abpfiff von SCHNECK, dem chef der cordoba-gang, vorgetragene "hamma eh gewusst, es ändert sich garnix" arie unmöglich gemacht.
so können die altvorderen des ösi-kicks sich die hände reiben beim spritzer-trinken und sich bestätigt fühlen, dass der schweizer auch net mehr kann als den berühmten "trainereffekt" auslösen.

mit nichten

und genau das is völliger blödsinn.
nein, hr.prohaska. das war kein trainereffekt - das war die auswirkung von taktischem konzept.
nein, hr.prohaska. man muss koller jetzt nicht bemitleiden (fadenscheinig) - er hat ja prophezeit, dass nicht alles von anfang an klappen wird.
und nein, hr.prohaska. die rolle mark jankos war so definiert. er hat so gespielt wie koller das wollte. und jetzt zu mutmaßen, dass der twente-legionär das unter DiCo einfach nicht getan hat ist mehr als anmaßend!!!

hinschauen hilft

wer verstehen will muss schauen!
also.
was haben wir gesehen?
hohes pressing. ein probates mittel, wenn man den ball weit weg vom eigenen tor wieder haben will und wenn man nicht extrem schnelle stürmer hat.
viel ballbesitz und deshalb kontrolle übers spiel. das hängt causal mit dem pressing zusammen.
schnelles umschalten. sehr direkt.
auch das hängt an punkt 1. und das kennt man...wenn man schonmal mannschaften von marcel koller spielen gesehen hat!

und genau deshalb - ganz genau wegen dieser tatsache ist´s so, dass man sehrwohl bereits nach dem ersten spiel soetwas wie eine handschrift des trainers erkennen konnte.
dazu hätte man allerdings hinschauen müssen.

selbsterkenntnis

wer sicher hingeschaut hat - das war der marcel.
und was sich der wohl aufgeschrieben hat?
a) das man den dave a. nicht zuviel in den mittelpunkt des interesses stellen sollte - das bekommt dem nicht. und sogar die ukrainer haben dieses übertriebene interesse am 19jährigen gezeigt. in form von recht enger bewachung im mittelfeld. das lag aber vielleicht an den tipps von tymoshchuck.
b) der rote bulle auf außen is wohl ne schnapsidee, odrrrr?
c) janko und arnauto geht schon, allerdings muss der bremer seine rolle noch finden. und ein bissl mehr disziplin darf´s auch noch sein.
d) fuchs & ivanschitz sind keine schlechte paarung. oh wunder. das diese reinkarnation der linken mainzer seite sonst noch keinem eingefallen ist... komisch, odrrrr?
e) die torhüterposition ist ebenso ne baustelle wie die rechte außenbahn. das almerdebut war brav. seine spieleröffnung (ausschüsse) sind furchtbar.
f) videostudium hilft nur bei spielern, die ein solches auch gewohnt sind. odr???



fazit
ein ergebnis dass leider wind in die segel der 78er-yachten ist ... allerdings auch für diese ewiggestrigen eine gute leistung der mannschaft.
einige der zig-tausend teamchefs erkennen sogar, den unterschied zu den spielen der letzten ära.
aus sicht des verfassers eine ansprechende leistung mit einigen erkenntnissen für die zukunft.

und von der bleibt zu hoffen, dass die ausstehende terminkonferenz ÖFB-seitig mit engagement und taktik angegangen wird.
und nicht wie bisher unterm motto "zwischen wurst & schad"...

Montag, 7. November 2011

der nachteil von "flach", oder das "kettensterben"...




man könnte ja sagen, das ergebnis des "steirer-derby(s)" (aka. sturm vs. ksv) lässt wenig prophetisches zu > und wirbelt vorallem wenig debattierstaub auf.

mit nichten.
um diese abhandlung zu schreiben und zu lesen einigen sich der verfasser und die lesenden (i love gender-neutral) auf folgende postulate:

a) der sk sturm is sowieso das bessere team, der lässigere klub und überhaupt...
b) das spielermaterial ist qualitativ nur teilweise ebenbürdig ( zu lasten der falken)

aber jetzt.
das spiel im weiten rund von st.UPC wird im medialen rückspiegel gemeinhin als " das beste derby" der letzten jahre gepriesen.
dürfte aber lediglich am thomas-brezina-drehbuch gelegen haben. denn spielerisch ...

zum einen der gregoriansche ksv, der rennt und kämpft und beisst und foult und zwickt und rempelt und in all seiner minder-bemitteltheit es doch immer wieder schafft spielerisches bemühen anderer im keim zu ersticken.

zum anderen die foda-11 die seit zwergengedenken in einem flachen 4:4:2 gegen jedweden gegner aufläuft. wissend, dass die beiden ketten diverse, taktische probleme in sich bergen. wissend, dass gerade gegen die so-called "schnalzertruppen" die außenpositionen eine guten tag brauchen um probleme im - meist durch unterzahl gekennzeichneten zentralmittelfeld - garnicht erst aufkommen zu lassen. gemeinhin brauchts einen spielerischen tag.

und ganz allgemein...
kann man mal anmerken, dass gerade gegen solche truppen eine spielerische akzentsetzung immer weniger funktioniert.
aber warum?


recht einfach.
großes manko der zwei 4er-ketten ist ja - wie besprochen, dass die spielverlangerung auf, sowie die angriffseröffnung per se stets über außen erfolgen muss. zwei probleme: 1) hat mein außenflitzer einen bad-kick-day wird das nix, 2) verlagert sich das spiel zu langsam, siehe 1).
im zentrum das spiel zu eröffnen geht, aber: a) stehen bei modernen systemen den beiden 6ern meist 3 zentrale typen gegenüber. sowas heißt dann unterzahl, und b) braucht´s für den fall der zentralen spieleröffnung viel spielerisches potential = überragendes spielermaterial um zum regelmäßigen erfolg zu kommen.

nun ist derwonisch einer der letzten die weber, säumel oder koch übermäßig kritisieren wollen. eher andersrum.
aber klar ist, dass keiner dieser herren die spielerischen kreativmittel eingepackt hat indenen manche ihrer vorgänger auf diesen positionen gebadet ... bzw. stehen vor den erwähnten trikotträgern mit den sportsgenossen kienast, szabics, hass & bodul eben keine herren vastic, reinmayr, juran oder muratovic.

soll heißen.
wenn das schwoaze werkl rennt, dann nur und ausschließlich über schnelles agieren über außen. sonst geht eher nix oder dieses etwas das geht, geht zu langsam. ausnahmen kommen selten vor.
bedeutet wiederum: systemisch ist der foda-sk-sturm extrem von seinen außenbahnen abhängig (in ermangelung von spielern, die innen für besonders häufig auftretenden gefahrenmomente sorgen ... also in des gegners hälft, versteht sich. andere welche hätten wir diese saison ausreichend.)
wenn nun aber eine taktik - oderaber eine gegners-11 gegenübersteht, die a) laut spielplan oder b) dank enormer kampf- und laufleistung mehr zentrale spieler aufweist als unsere "lustig-sammas" ... spätestens dann ist das flache 4:4:2 vom trainerschein-besitzer recht alternativenlos.

soll weiters heißen.
wie schon in der euro-league gesehen verdeutlich nun auch die ösi-liga, dass:

a) das letzte jahr samt titel ein ausreißer nach oben war, ermöglicht durch eine nahezu 100%-effizienz im angriff und eine unüblich hohe anzahl an kreativen spielzufällen im zentrum (begünstigt durch den 37.frühling vom mura).
b) das beharren auf einem system - komme-was-wolle - die entwicklungsresistenz des mainzer feldherren verdeutlicht, und in dieser jener wohnt auch die zukunftsgefahr für den sks. keinen plan-b zu haben hat fast constantinische züge.
c) die sportliche führung die augen davor verschließt, dass das kader- und spielermaterial für die taktische grundidee nicht wirklich richtig ist (aufgrund der zu langsamen spielentfaltung nach außen und der dort herrschenden forminstabilität).
d) die flachen systeme nicht umsonst in ganz europa langsam aber sicher aussterben und nur vereinzelt - meist gekoppelt an ganz besondere spielertypen - klassische ketten noch nicht zerrissen sind und ein paar diamantene rauten noch glänzen.

fazit.
da wie dort - in liga und im euro-ausflug kriegen die schwoazen immer öfter präsentiert, dass man in den letzten saisonen "über seinen erhältnissen" gelebt hat - spielerisch. und es werden garantiert noch magerere zeiten kommen.
wenn man bewusst und sehenden - wenn auch nicht hoch überm boden schwebenden - auges runde für runde seine truppe in systematisch bedingte probleme hetzt, dann sollte man sich nicht wundern und vorm eigenen türl kehren.

ohne umschwung kein/kaum aufschwung. diese erkenntnis liefert mittlerweile sogar ein spiel gegen den ksv.
freilich könnte man meinen "wenn der bodul und der kienast treffen, dann erschießens die gergerl-buam und olle sand super drauf" --- jo eh.
habens aber nicht > and this is because... die genannten müssen einfach soviel mehr tun um zu ihren chancen zu kommen als andere stürmer (linz, hosiner, barazite, casanova, ...), dass in vielen situationen puste und konzentration fehlen.

so wird sich - außer in einem jahr sensationeller effizienz (schlag nach bei 2010/11) nix bessern.
außer ... man fasst mut und erkennt, dass vor allem durch einen systemischen umbau viel neues potential aus den sprichwörtlichen alten besen zu holen wäre (inwieweit nächste saison die selben kehren werden, wird sich ja noch zeigen und aufgabe der ebenselben sportlichen leitung sein).

aber wer sollte das angehen? wahrscheinlich nicht der, der in jedem interview seit sommer - gefolgt von einem "aber" sagt:
"ich habe gewusst ... ich habe gewarnt ... doppelbelastung ... einfache fehler ... so kann man nicht spielen ... mit der leistung einzelner nicht einverstanden".

Freitag, 7. Oktober 2011

eine lanze für den schweizer



wahrscheinlich fragt er sich jetzt schon, warum er sich das angetan hat!
seit dienstag, 4.oktober - dem welttierschutztag - is er im amt. schonzeit hat er keine.

treibjagd
seit seiner ernennung veranstalten ex-78er, selbsternannte experten, ausgebotete kandidaten und der boulevard eine regelrecht treibjagd auf den eidgenossen. aber warum?
will der ösifußball weiter in der völligen bedeutungslosigkeiten herumdümpeln?

sieht aus wie JA
anscheinend. denn naders ist die nationale verhaberung die da gerade statt findet fast nicht zu erklären. fehlt noch eine - von der krone im kanzleramt bestellte (also mal umgekehrt) pedition des grinse-werner.
es scheint halt sehr bequem gewesen zu sein...in den letzten jahren...im ÖFB und rund herum.
ein kommunaler nicht-angriffs-pakt wurde da geschlossen. und lediglich der skilehrer aus dem stubaital & seine trottel-sager buam haben anlaß gegeben da etwas schärferer töne anzuschlagen.

zum ersten mal
seit ewigen zeiten hat sich rund um den constantini-niedergang die sportmedienwelt in Ö so verhalten, wie das anderswo auch der fall wäre. das gab kurz hoffnung. doch ist wieder verflogen.
das boulevard fragt sich "was kann koller was andere nicht können" und bietet sprechdruchfall-produzenten wie schinkels auch noch ne bühne für ihren output.

und darum die lanze
deshalb outet sich derwonisch jetzt - hier und heute - als FAN vom schweizer. ohne das der schon viel getan hätte. allein aufgrund der vorinfo zu dessen grundsätzlichem herangehen. und weil er den ruttensteiner im rücken hat. und weil er taktikfreak zu sein scheint. und aus "justament", weil´s nicht sein kann - diese "mir san mir" biertisch denke, diese "mir brauch kan von da schweiz" und diese "deis passt scho so" haltung.
deis passt nämlich net!!!

also
schreibet, ihr blogger und social media freaks. schreibet und kommentieret.
zur vernichtung und zum ende der"öfb-weana-habera-partie"

Freitag, 16. September 2011

Estragon Napoleon \\ Taktiksenf zur Euro League



STURM GRAZ :: LOK MOSKAU

Prolog
kein licht. recht finster, so ein stadion - obgleich die LED-banden ihre leuchtende wirkung nun erst recht entfalten.
aber sonst ... ein sinnbild für diesen abend. von anfang an irgendwie nicht richtig ...


anpfiff
sturm mir dem fodaschen 4:4:2 (in der liga meist recht flexibel...international meist viel statischer) gegen das erwartbare 4:3:3 der russen. nun schlage man nach bei massimo lucchesi und man sieht "ein flaches 4:4:2 ist bei langsamer spielverlagerung gegen ein 4:3:3 stets der gefahr des zonenpressings durch die dauernden unterzahlsituationen im spielaufbau ausgesetzt"

aha!

erste hälfte
lucchesi hat recht. die schwarz.weiße zentrale kriegt das spiel nie in den griff. weber und muratovic sehen sich ständig zumindest 3 lokführern gegenüber. die außen (hölzl/kainz, wolf) bei sturm bekommen wenig platz da lok mit mehr als offensiven außenverteidigern spielt. und wo die, aus wwf-wrestlern gebaut innenverteidigung der russen steht. das ahnen manche jetzt schon. lok spielt ein extrem kompaktes 4:3:3 und nutzt die chance, die dieses system bietet - agressives pressen gegen den ball und schnelles umschalten bei balleroberung - perfekt aus.
viel luft haben die schwarzen da nicht.

dass die tore der ersten hälft alle " abissl ausm nichts" fallen ... tja...das is eben so. weder der wirklich schöne treffer von sturm, noch die beiden treffer von lok passen isn spielgeschehen > war doch sturm eher abgemeldet und hätte lok eher spielerisch zum erfolg kommen sollen.

zweite hälfte
die russen heben die inversen winger auf...das lässt sturm in der zentrale mehr platz (warum die das tun...tjo...???).
foda, ab der 46. minute nun aller echten taktischen möglichkeiten entledigt (zweiter verletzungstausch), kann eh nix ändern (stichwort "plan b") ...
etwas mehr spielanteile für die schwoazn, aber selten wirkliche gefahr für die defensive der moskauer.
überhaupt passiert in der zweiten hälfte wenig. der tausch von haas für muratovic und die rückbeorderung von bodul in die offensive zentrale zeigt maximal, dass supermario seine zenith wahrlich bereits überschritten zu haben scheint. und zwar nicht erst gestern. aber er bleibt trotzdem ein superheld.

fazit
wenn alles optimal läuft, die bestbesetzung antreten kann und die alle nen wirklich guten tag haben … dann kann man so ein spiel durchaus gewinnen. alles tut es selten gut, wenn man von vornherein mit schlechten karten (taktische grundaufstellung) loslegen muss.
so geschehen, gestern in liebenau.

was bleibt is die erkenntnis, dass nicht alles schlecht war, dass das verletzungspech nun schon fast unglaublich wird (trainingsintensität?) und dass gestern (schau nach bei salzburg und austria) sowieso nicht der tag der ösis war.

Donnerstag, 15. September 2011

Estragon Napoleon \\ Tatiksenf zu den Euro Leage Auftritten den Schwoazn



Prolog

Heute ist es also wieder soweit. Die Champion....ähmmm Euroleague Hymne wird durch Liebenau schallen. Die "Schwoazn" beehren Europa wieder. Jenseits boulvardesker Teamchefdebatten wird der Feldherr von Sturm Graz auch ohne dazu passenden Hügel strategisch die Geschicke lenken.

Oder auch nicht.

Man wird es wissen. Spätenstens heute abend um ca. 23.00h ... oder vielleicht gar schon früher ... wird feststehen, ob uns die russische Hauptsstadtdampfroß überrollt hat ... oder ob der Traditionseilzug aus Moskau in Graz stoppen muss. Vielleicht entgleist er gar?

Wie auch immer.
Jedenfalls wird es Morgen (oder sagen wir mal bis Samstag) eine Analyse des tatktische Geschehens der genannten Partie auf diesem Blog geben.
Jaja...derwonisch spingt auf die polemische, nun auch vom ORF und den ordentlichen Medien aufgegriffenen Taktikwelle auf.
Der Verfasser surft allerdings schon bedeutend länger als manch andere!

In diesem Sinne.
Gutes Spiel!

Donnerstag, 11. August 2011

tik-tak \\ das nati


planlos geht die welt zu grund...

nein, nicht die vorfälle in UK führen zu dieser headline. das alpen-nationalteam in rot-weiß-rot provoziert mit seinem gestrigen paarlauf diese zeile. und genau genommen nicht mal das team.

genau genommen...
eigentlich der chef dieses. und seine öfb-hawara-entourage. dieser visionslose haufen ex-kicker die im beschäftigungsprogramm des fußballbundes aufnahme gefunden haben. der gestrige abend offenbarte wiedermal die unfassbare leistungsfähigkeit dieses tragischen führungsstabs.

die aufstellung
von der aufstellung weg hat sich vermuten lassen, dass der feldherr der slowaken (vladimir weiss - der vater) sogar eine fußballerische wundertüte wie ösiland ernst nimmt und analysiert. wahrscheinlich hat er eine deutschland-dvd gesehen. in diesem spiel hat nämlich chefstratege DiCo das allheilmittel "alles-über-außen" entdeckt. und weil weiss weiß wie man sowas entschäft, war der gestrige spielverlauf schon bei der aufstellung zu riechen.

zahlenspiele
während die rot-weißen im üblichen 4-2-3-1 daherkommen fabrizieren die slowaken eine art 4-4-2 ... allerdings in ziehharmonika-form. die spielen geschicktes zonenpressing, allerdings nur an den außenpositionen ... innen warten sie darauf, das die übersetzte ösi-zentrale (ein zögerlicher baumgartlinger und ein, mangels echtem gegenspieler zur kreativität verdonnerter kulovits) das konzept verliert.
hat etwa 10 minuten gedauert, bis es soweit war.

nach ende der ersten hälfte und der erkenntnis, dass der slowakische superstar hamsik überall, nur nicht im zentrum agiert hat, reagiert die öfb-kickerleistelle und tauscht.
kulo raus, royer rein.
ansich gut, aber ... leider nicht fertig gedacht.
JA: die doppelsechs war für nix > darum wird die aufgelöst.
JA: die slowaken spielen ganz viel über außen > da müss ma was tun.

aber jetzt:

NEIN: die patentlösung ist nicht mehr menschen außen zu platzieren.
es ist einer taktisch geschulten truppe - geleitet von einem (trainer)fuchs an der linie - nämlich powidl, wenn jetzt plötzlich ein zusatz-jungspund außen rummrennt (der dann, da ja effektiv links-außen doppelt besetzt meist auf einen trikotfarben-bruder trifft). ein gewiefte truppe kann rechnen und sagt sich "moment, da sind jetzt zwei ganz draußen ... ok ... dann eben PLAN B ... ab durch´s zentrum. gedacht - getan ... slowakische umformierung auf ein flexibles 4-5-1. au weh!

zauberwort
aber einen satz zuvor war es da...das zauberwort: PLAN B
die unsrigen hatten gestern nichtmal einen echten plan A. ok. alles-außen-und -konter-weil-harnik=schnell.
aber sonst.
nehmen wir´s mal vorweg. die slowakei hat gestern 3 systemumstellungen fabriziert – ösiland ein-einhalb, die zur pause nämlich.
die hätte funktionieren können, hätte nicht der gegner gleich reagiert.
blöderweise hat DiCo dann wieder alles revidiert (ob bewusst oder un- ... keine ahnung).
jedenfalls war der hoffer-change ein systematischer kompletteinsturz.

warum, der hat doch...?
jaja...hat er. der jimbo hat getroffen. eh super.
aber: es war ein kopftor...eines, dass der eigentliche solospitz janko auch bzw. physisch sogar leichter hätt´ machen müssen. das ganze is aus einem megapatzer der slowakischen defensive entstanden ...
und die eigentlichen qualitäten vom ex-neapolitaner liegen wo?
genau. in der schnelligkeit.
und davon brauchts natürlich ganz viel wenn man 0:2 hinten liegt gegen einen ohnedies nicht überoffensiv stehenden gegner, der mit 10 mann gegen den ball arbeitet.
irgendwo stimmt das was im system nicht ganz...

glückssträhne für die pechmarie´
nun ist es aber bei all diesen erkenntnissen so, dass die ja in ösiland "wuascht" sind.
"wuascht" dem ÖFB, weil man ja ohnedies auf die restlichen quali-auftritte wartet. man könnte auch jetzt schon sagen, dass man nen neuen will - aber bitte. was erwartet man von den ausstehenden auswärtspartien???
"wuascht" den medien, weil allerorts (ein paar löbliche ausnahmen ausgenommen) eh von der unverdienten niederlage, und der spektakulären ineffizienz der mannschaft geschreibselt wird. einmal falsch, weil nix unverdient war. zweimal falsch, weil ineffizient waren nur einzelspieler > denn nur auf deren einzelleistungen waren die lichtmomente beruhend.
"wuascht" der öffentlichkeit, weil die nati eh sowieso "wuascht" is und weil eh überall steht, dass es unverdient war. und wenn ein stammtisch-teamchef nicht dieser meinung ist, dann waren es sowieso die faulen, schlechten kicker, die nie "was" rennen.(denen sei allerdings ins stammbuch geschrieben, dass gestern bis auf den erwähnten hamsik und weiss - der sohn - kaum ein slowakischer passinhaber zu finden war, der wirklich läuferisch, spielerisch & technisch über die unseren zu stellen gewesen wäre).
insofern ist die selbsternannte pechmarie´DiCo aufgrund der umfassenden wahrnehmungstrübung bzw. "wuaschtigkeit" der teilöffentlichkeiten derzeit mitten in der glückssträhne.
er hat glück, dass keinem auffällt warum gestern wiedermal die adjektive "unverdient" und "ungenutzt" hauptgebrauch fanden.
es liegt tik-tak an der tak-tik ... allerdings läuft dieser entwicklung (oder sollt man sagen nicht-entwicklung) im bereich tak-tik tik-tak die zeit weg.

Freitag, 22. Juli 2011

summer-sale




last-minute-schnäppchen shopping
oft lukrativ...manchmal werden auch dinge erstanden, die eher unnütz sind und nur den weg in die shopping-bag finden, weil sie grad günstig sind...abgleich vielleicht was anderes dringender gewesen wäre.

so.
nach dieser einkaufspsychologischen abhandlung nun zum sk sturm.

die erste runde eines schier endlosen quali-marathons ist überwunden. über das "wie" haben klügere schon ihr finger wund-getippt. nun heißt es "frohen mutes" nach vorne blicken. dies gilt auch für die führungsetage der schwoazn.
und die tut dies - man wäre fast geneigt zu sagen "endlich" - und shoppt nochmal kräftig.

milan dudic als allheilmittel für die große wunde die flash-gordon mit seinem finanziell-unlakrativen abgang hinterlassen hat.
darko bodul als >> tjo >> als was bloß??? vielleicht als feigenblatt für alle die "verpflichtungen" fordern > schließlich ist man ja meister und deshalb zur sportlichen höchstleistung verdonnert.

nun ist einerseits löblich, dass der vorstand (in letzter zeit wieder auffällig oft personifiziert durch den medial völlig unbrauchbaren gerald st.) im letztmöglichen moment noch reagiert hat - wirtschaftlich sinnvoll auf das überstehen der ersten runde gewartet hat - um nun nochmal zu zu schlagen.

andererseits
...ists´aber so, dass man sich in diese prekäre situation schon ausschließlich selbst manövriert hat. in den 3 monaten im jahr in denenman eine sportdirektor wirklich braucht keine zu haben is eher ungünstig ... ok, ungünstig ist jetzt finanziell das falsche wort ... es ist eher unklug!
weiters ist das "überrascht" sein, dass der beste verteidiger der liga "plötzlich doch" zu frankfurt wechselt - obgleich man ja betreffs ablöse "so weit" von einander entfernt war - auch nicht grad zeichen eines weltoffenen vereinsstrategischen visiers.
klingt eher nach provinzdenke.

und all das (und noch manch anderes) führt dann zu einem - über sein normales maß an unsympathlertum hinaus - schwer genießbaren franco f. der - vielleicht um dem vorstand die größe der handlungsnot zu zeigen - wiedermal eine sportlerkarriere dem medialen spott aussetzt und auf links zum wiederholten male einen AV gegen den videoton FC spielen lässt, der dieser aufgabe wahrlich nicht gewachsen ist.

man dürfte aber durchaus auch die frage stellen, warum der - für diese position aus georgiene geholten mann mit dem neuen kultnamen (pop-katze) nicht schon früher sein augenscheinliches können unter öffentlichen beweiß stellen durfte.
aber ... man hat ja keinen trainerschein > insofern muss man darauf auch keine antwort haben.

um aber den ausflug in die welt der schwarz-weißen versäumnisse wieder zu beenden ...
jetzt hat man im summer-sale nen IV und den bodul - für wo auch immer - verpflichtet.
was im zentralen MF passiert, sollte sich der eine (weber) oder noch wirklich integrierte andere (koch) mal verletzten ... tjo ... darauf haben dann wohl nur schwaben und trainersöhne ne wirklich gute antwort.

aber vielleicht passiert ja noch was. für die euro-league (und alles andere is mehr als unrealistisch) ist´s ja zu spät - aber eventuell mutiert ja für die ösi-liga die stock- noch zur spendierente oder wächst plötzlich noch ein echter 6er bei den amas nach ???